Für viele Unternehmen ist ein Imagefilm-Projekt Neuland. Entsprechend groß ist oft die Unsicherheit: Wie viel Vorbereitung ist nötig, wie viel Zeit muss das eigene Team einplanen, und was passiert eigentlich alles zwischen dem ersten Gespräch und dem fertigen Video? Hier ist der Ablauf, so wie er bei den meisten professionellen Produktionen tatsächlich aussieht.
Schritt 1: Erstgespräch und Konzeption
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem es noch nicht um Technik geht, sondern um Ziele. Wer soll das Video sehen, und was soll er danach über Ihr Unternehmen denken? Aus diesen Antworten entsteht ein grobes Konzept: die zentrale Botschaft, ein möglicher Erzählstil, und eine erste Einschätzung, welche Motive und Personen im Video vorkommen sollten. Dieser Schritt entscheidet mehr über die spätere Qualität als jede Kameraeinstellung.
Schritt 2: Planung und Vorbereitung
Ist das Konzept festgelegt, folgt die organisatorische Arbeit. Drehorte werden festgelegt, ein Zeitplan für den Drehtag entsteht, und es wird geklärt, welche Mitarbeiter oder Kunden vor der Kamera auftreten. Auch technische Details wie Genehmigungen für bestimmte Locations oder der Bedarf an zusätzlicher Ausrüstung, etwa für Drohnenaufnahmen, werden in dieser Phase geklärt. Für Ihr Unternehmen bedeutet das vor allem: kurze Abstimmungen, keine aufwändige Vorarbeit.
Schritt 3: Der Drehtag
Am Drehtag selbst übernimmt das Produktionsteam die Führung. Je nach Umfang dauert ein Dreh einen halben bis mehrere Tage. Wichtig für Sie als Unternehmen: Die tatsächliche Betriebsunterbrechung ist meist gering, da Aufnahmen so geplant werden, dass sie sich in den normalen Arbeitsalltag einfügen. Interviews mit Mitarbeitern oder der Geschäftsführung werden in ruhigen Momenten eingeschoben, Umgebungsaufnahmen oft parallel zum laufenden Betrieb gemacht.
Schritt 4: Schnitt und Postproduktion
Nach dem Dreh beginnt die eigentliche Formgebung des Films. Aus mehreren Stunden Rohmaterial entsteht durch Schnitt, Farbkorrektur und Sounddesign ein stimmiges Video von wenigen Minuten Länge. Sie erhalten in dieser Phase einen ersten Schnitt zur Ansicht und können Änderungswünsche einbringen, bevor das Video final abgestimmt wird. Wie viele Korrekturrunden dabei inkludiert sind, wird bereits im Angebot festgelegt, damit es später keine Überraschungen gibt.
Wie lange dauert der gesamte Prozess?
Von der ersten Konzeption bis zum fertigen Video vergehen bei den meisten Projekten wenige Wochen. Die genaue Dauer hängt von der Verfügbarkeit aller Beteiligten, der Komplexität des Konzepts und der Anzahl der Feedbackrunden ab. Wer frühzeitig plant, etwa mit Blick auf einen Messetermin oder eine Produkteinführung, sollte diesen Zeitrahmen entsprechend einkalkulieren.
Fazit
Ein Imagefilm-Dreh ist kein Sprung ins Ungewisse, sondern ein klar strukturierter Prozess mit wenigen, aber entscheidenden Etappen. Wer weiß, was in jeder Phase passiert, kann sich als Unternehmen entspannt auf die Inhalte konzentrieren, statt sich um die Organisation zu sorgen. Genau das ist auch der Anspruch, mit dem Framewerke jedes Projekt begleitet.